Programm für lebenslanges Lernen
Europäische Zertifizierung für Seilzugangstechniker
Die Erarbeitung eines gemeinsamen Bezugssystems für die europäisch harmonisierte Zertifizierung für Anwender von Seilzugangs- und Positionierungstechniken wird von den vier Verbänden ANETVA (Spanien), FISAT (Deutschland), SFETH (Frankreich) und SOFT (Norwegen) seit 2010 permanent vorangetrieben. Die Projektpartner repräsentieren über 15.000 Höhenarbeiter, welche weltweit in den unterschiedlichsten Branchen wie Bauwesen, Schwerindustrie, Energieversorgung, Offshore, Telekommunikation, Veranstaltungstechnik oder Industriereinigung tätig sind.
Die vier Verbände greifen dabei auf das pädagogische Know-how von drei Bildungseinrichtungen zurück: GRETA VIVA 5 (Frankreich), SEILPARTNER (Deutschland) und TINDAI (Spanien).
Für die Gesamtkoordination des Projektes zeichnet die GIP FIPAG / Académie de Grenoble (Frankreich) verantwortlich. Die Konformitätsbewertung des Programms wird durch den Abschlussprüfer CDI (Bulgarien) durchgeführt.
Diese neun Organisationen aus Frankreich, Spanien, Deutschland, Norwegen und Bulgarien stützen sich auf die Erfahrung der jeweils etablierten nationalen Zertifizierungssysteme um die Fertigkeiten und Kompetenzen von Höhenarbeitern in den Partnerländern zu harmonisieren.
Hauptziel ist die Etablierung einer kompetenzbasierten Ausbildung und Schaffung internationaler Standards, um ein besseres Verständnis für die angewandten Techniken zu fördern.
Eine einzigartige professionelle Qualifikation, die der Angleichung der Berufsbildungssysteme und der Harmonisierung von Zertifizierungssystemen in jedem Mitgliedsstaat dient.